| 1. | Auf, ihr Gotteskinder, seht unsers Gottes Majestät, gebt dem Herrn Triumph und Ruhm hier in seinem Heiligtum! Gebet nun mit Jakobs Samen Ehre seinem großen Namen, werft im heilgen Schmuck euch nieder vor ihm, er erhebt euch wieder. V. 1–2 |
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| 2. | Hört, wie Gottes Stimm erhöht auf den hohen Wellen geht; laut erhebt das stolze Meer seiner Stimme Macht und Ehr! Gottes Stimme geht mit Prangen, kommt in Allmacht hergegangen. Libanon erfährt’s mit Zittern, und die hohen Zedern splittern. V. 3–6 |
| 3. | Sehet, Gottes Stimme streut Feuerflammen weit und breit; und die weite Wüste bebt, wenn sich seine Stimm erhebt. Gottes Stimm verheert die Felder und entblättert dichte Wälder. Laut in seinem Heiligtume schallet alles seinem Ruhme. V. 7–9 |
| 4. | Er, der Herr, regiert allein, ewig wird er König sein; nahet er, so flieht sein Feind, ruhig steht vor ihm sein Freund, schaut am Himmel, schaut hienieden seinen Gott, er gibt den Frieden; Majestät und Güte geben seinem Volke Kraft und Leben. V. 10–11 |
Bereimung: Matthias Jorissen (1798) – Melodie: Genf (1551) – Satz: nach B. de Vries