| 1. | Auf, ihr Völker, singt, frohlockt, hüpft und springt, jauchzet überall Gott mit frohem Schall! Seht, er ist es wert, daß ihr froh ihn ehrt! Der Erhabene, Ehrfurchtwürdigste, ist allein der Herr über Erd und Meer, seinem Königreich ist hier keines gleich. V. 2–4 |
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| 2. | Seht, wie’s uns gelingt, wie er Völker zwingt, daß vor unserm Fuß jeder fallen muß. Liegt vor uns nicht schon manche Nation? Er weist Kanaan uns zum Erbteil an, unser Eigentum ist nun unser Ruhm, weil der Herr uns gibt, was er selber liebt. V. 4–5 |
| 3. | Gott fährt hoch empor, und im hohen Chor hallt der Jubelsang mit Posaunenklang. Auf nun, nah und fern, frohlockt all dem Herrn! Wer ihn kennet, rühm und lobsinge ihm! Unser König geht im Triumph erhöht. Seht, der Herr ist Gott – huldigt diesem Gott! V. 6–7 |
| 4. | König ist der Herr! Insel, Erd und Meer sind sein Eigentum, seiner Herrschaft Ruhm. Rühmet sein Gebiet, singt ein herrlich Lied, das die Heiden lehr ihres Königs Ehr. Gott allein regiert! Dank und Ruhm gebührt ihm im höchsten Ton auf dem heilgen Thron. V. 8–9 |
| 5. | Seht da, Fürsten stehn, ihn auch zu erhöhn. Mit dem Volk des Herrn ehren sie ihn gern. Denn des Abrams Gott ist ja auch ihr Gott. Unsre Obrigkeit, mit uns Gott geweiht, ist gerecht und mild, uns ein Gottesschild. Hoch ist nun erhöht seine Majestät. V. 10 |
Bereimung: Matthias Jorissen (1798) – Melodie: Genf (1551) – Satz: nach B. de Vries