| 1. | Hilf mir, o Gott, in dunkler Nacht! Gib mir durch deinen Namen Leben, du kannst es auch im Tode geben. O schaff mir Recht durch deine Macht! Ich wende mich in Not zu dir und will auf dich alleine sehen, hör mein Gebet, vernimm mein Flehen und wende dich, o Gott, zu mir. V. 3–4 |
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| 2. | Die Stolzen wüten wider mich, sie stehen mir nach meiner Seele, als ob ihr Anschlag jetzt nicht fehle, und denken nicht, o Gott, an dich. Doch siehe, Gott steht mir noch bei, ich lasse ruhig ihn nur walten; er, er wird meine Seel erhalten, ich trau auf ihn, der Herr ist treu. V. 5–6 |
| 3. | Das Unheil kehr durch dein Gericht zur Bosheit meiner Feinde wieder. Wirf sie in Scham verstummt darnieder und hilf mir, wie dein Wort verspricht. Dann bring ich mit erfreutem Mut freiwillig Opfer, die dir ziemen. Herr, deinen Namen will ich rühmen, denn er ist unaussprechlich gut. V. 7–8 |
| 4. | Einst rettet dein Erbarmen mich aus allen meinen bangen Nöten. Ich werde nicht von Scham erröten, denn ich vertrau, o Gott, auf dich. Ich werd’s mit meinen Augen sehn, daß Gott mich einst von allem Bösen auf ewig völlig will erlösen, daß meine Feinde untergehn. V. 9 |
Bereimung: Matthias Jorissen (1798) – Melodie: Genf (1562) – Satz: nach B. de Vries