| 1. | Dank, Anbetung, bringen wir, Dir, Gott, unser Heiland, dir. Jeder deines Volkes sah deine Macht und Gnade nah. Von den Wundern deiner Hand rühme bald das ganze Land! V. 2 |
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| 2. | »Zu der mir bestimmten Zeit richt ich in Gerechtigkeit. Schwanket auch der Erdenball, zittern die Bewohner all, weil das Recht sie ganz verläßt: ich setz seine Säulen fest. V. 3–4 |
| 3. | Ich bin’s, dessen Mund einst spricht: O ihr Stolzen, pocht so nicht! Frevler, was erhebt ihr doch eure Macht so himmelhoch! Euer stolz erhöhtes Horn trotzet eures Richters Zorn.« V. 5–6 |
| 4. | Hat denn Mittag, Mitternacht, Morgen, Abend Heil gebracht? Nein, Gott ist’s, der in der Welt ein Gericht nach Wahrheit hält: Er erniedrigt und erhöht, er regiert mit Majestät. V. 7–8 |
| 5. | Gott hat – doch wem ist’s bekannt? – einen Becher in der Hand. Seht, er schenkt vom Taumelwein jedem seinen Anteil ein; wer sich ihm noch widersetzt, trinkt die Hefen aus zuletzt. V. 9 |
| 6. | Dir lobsing ich hoch erfreut, Jakobs Gott, in Ewigkeit! Du verkürzest einst im Zorn jedem Bösewicht das Horn; der Gerechten Macht besteht, denn du hast sie hoch erhöht. V. 10–11 |
Bereimung: Matthias Jorissen (1798)