| 1. | Jauchzet! Gott ist groß, groß sind seine Werke. Jauchzt in eurem Los! Gott ist Jakobs Teil, er ist unser Heil, unser Licht und Stärke! V. 2 |
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| 2. | Singet seiner Ehr! Rühret froh die Saiten! Gebt die Pauken her! Laut- und Harfenklang müssen den Gesang mit Gefühl begleiten! V. 3 |
| 3. | Schweigt, Posaunen, nicht! Sagt’s den frohen Reihen, daß der Mond sein Licht feierlich erneut! Wenn uns Gott erfreut, sollen wir uns freuen. V. 4 |
| 4. | Gott hat den Befehl Israel gegeben. Soll nun Israel, Gottes Eigentum, nicht mit Dank und Ruhm seinen Gott erheben? V. 5 |
| 5. | Er gab dieses Fest, Israel zu lehren, daß er uns erlöst. Aus Ägyptens Nacht hat er Licht gebracht. Gott spricht – laßt uns hören! –: V. 6 |
| 6. | »Deiner Schulter Joch hab ich dir gebrochen. O bedenk es doch, daß du schwere Last lang getragen hast, nun bist freigesprochen! V. 7 |
| 7. | Immer half ich dir, meinem lieben Volke. Schrieest du zu mir, so antwortet ich und belehrte dich aus der Donnerwolke. V. 8a |
| 8. | Sieh, zu Meriba prüft ich dein Vertrauen, ob auf mich auch da, wo die Dürftigkeit mit dem Tod dir dräut, du dich würdest bauen. V. 8b |
| 9. | Hier ist mein Befehl, hör, mein Volk, ich zeuge, o hör, Israel, daß dein Herz hinfort sich vor meinem Wort tief in Ehrfurcht beuge! V. 9 |
| 10. | Du, mein Volk, sollst nie Götzen Ehre geben, achte nicht auf sie! Sie sind Holz und Stein, ich bin Gott allein, leb und geb dir Leben. V. 10 |
| 11. | Ich, Jehova, ich bin dein Gott, dein Erbe. Ich erlöste dich aus Ägyptenland mir mit starker Hand, und du wardst mein Erbe. V. 11a |
| 12. | Tue auf den Mund, zeig mir dein Verlangen! Sieh den Gottesbund: Alles bin ich dir, du wirst stets von mir, volle Gnüg empfangen. V. 11b |
| 13. | Voller Huld hab ich Israel gelocket, doch mein Volk hat mich nimmer angehört, sondern ganz betört stets sein Herz verstocket. V. 12 |
| 14. | Drum gab ich sie hin, die fühllosen Toren, in verkehrten Sinn, ließ sie selber sehn, daß, die mich verschmähn, ewig sind verloren. V. 13 |
| 15. | O gehorchte doch mir mein Volk auf Erden, möchte mich auch noch Israel verstehn, meine Wege gehn, mir gefällig werden! V. 14 |
| 16. | Bald, ja bald würd ich deine Feinde dämpfen. Hör, es soll für dich wider diesen Schwarm mein allmächtger Arm bis zum Siege kämpfen. V. 15 |
| 17. | Oh, bald würden dir Gottes Feinde dienen, und dein Heil aus mir – schon für dich bereit – würd in Ewigkeit immer herrlich grünen. V. 16 |
| 18. | Sieh, ich würde dir besten Weizen geben. Du empfingst von mir aus dem Felsen Kraft, reinen Honigsaft, froh vor mir zu leben.« V. 17 |
Bereimung: Matthias Jorissen (1798)